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Clothing Guides

Mittelalterliche Tuniken: Auswahl und Tragen

Man in a black short-sleeve V-neck tunic belted over trousers outdoors

Über tausend Jahre lang war die Tunika das grundlegende Kleidungsstück im mittelalterlichen Europa. Sie ist nach wie vor der einfachste Einstieg für ein mittelalterliches oder Wikinger-Outfit: einfach überziehen, gürteln, und schon ist man fast fertig. Hier erfahren Sie, wie Sie die richtige Wahl treffen und sie stilvoll tragen.

Kurz gefasst

  • Eine Tunika ist ein lockeres Überwurfkleidungsstück, das an der Hüfte gegürtelt wird.
  • Eine Länge von Mitte Oberschenkel bis zum Knie passt den meisten Charakteren.
  • Tragen Sie den Gürtel tief und lassen Sie den Stoff leicht darüber bauschen.
  • Tuniken sind weit geschnitten. Achten Sie nicht nur auf die Konfektionsgröße, sondern auf das Brustmaß.

Was ist eine mittelalterliche Tunika?

Eine Tunika ist ein einfaches, T-förmiges Kleidungsstück, das über den Kopf gezogen wird. Mittelalterliche Tuniken bestanden meist aus Wolle oder Leinen und waren am Saum breiter geschnitten, oft mit zusätzlichen Einsätzen, damit der Träger sich bewegen und reiten konnte. Männertuniken reichten von der Mitte des Oberschenkels bis zum Knie; wohlhabendere Personen trugen längere Exemplare aus feineren Stoffen. Darunter trug man ein Leinenhemd, darüber einen Umhang oder, im Falle von Soldaten, eine Rüstung.

Welche Tunika für welchen Charakter?

  • Wikinger oder nordischer Krieger: die Baumwoll-Wikingertunika, mit Schnürung versehen, in Schwarz, Dunkelblau, Dunkelbraun, Grün und Grau. Sie ist 105 bis 115 cm lang und reicht bei den meisten Menschen etwa bis zum Knie.
  • Bauer oder Sommer-Look: die Kurzarm-Tunika mit V-Ausschnitt aus einer Baumwoll-Leinen-Mischung, 84 bis 94 cm lang.
  • Waldläufer: die Ärmellose Baumwoll-Tunika, getragen über einem langärmeligen Hemd.
  • Ritter oder Soldat: der Gesteppte Wattierte Mantel, ein gambesonartiger Mantel, der unter Rüstungsteilen die Funktion der Tunika übernimmt.
Man in a green cotton Viking tunic belted over dark trousers outdoors
Eine knielange Tunika, tief auf der Hüfte gegürtet.

So trägt man eine Tunika richtig

  1. Hemd darunter an kühleren Tagen. Ein weißes oder cremefarbenes Hemd, das an Hals und Ärmelbündchen hervorschaut, wirkt authentisch.
  2. Tief gürteln, eher um die Hüften als um die Taille, und etwas Stoff über den Gürtel ziehen, sodass er bauscht.
  3. Das Gürtelende unter den Gürtel stecken oder vorne herabhängen lassen.
  4. Hosen in die Stiefel stecken oder am Unterschenkel wickeln.
  5. Eine Lage darüber: eine Weste, ein Umhang oder ein Umhang in Felloptik.

Alle Tuniken und Hemden ansehen.

Die richtige Größe finden

Mittelalterliche Tuniken sind weit geschnitten, daher ist eine Größe, die auf der Tabelle groß aussieht, oft die richtige. Vergleichen Sie das Brustmaß des Kleidungsstücks mit Ihrem eigenen und lassen Sie etwas Spielraum für Bewegung und ein Hemd darunter. Achten Sie auch auf die Länge: dieselbe Tunika fällt bei einer kleineren Person länger aus. Unser Maßleitfaden zeigt Ihnen, wie Sie richtig messen.

Farben, die authentisch wirken

Grün, Braun, Grau, Dunkelblau und Creme sind sichere Farben, die im Freien natürlich wirken. Schwarz assoziiert man eher mit Schurken oder Dark Fantasy. Eine hellere Farbe wie Rot oder Gelb signalisiert Wohlstand oder die Rolle eines Barden.

Häufig gestellte Fragen

Wie lang sollte eine mittelalterliche Tunika sein?

Für die meisten Charaktere von der Mitte des Oberschenkels bis knapp unter das Knie. Längere Tuniken deuten auf einen Adligen, einen Priester oder einen Zauberer hin.

Was ist der Unterschied zwischen einer Tunika und einem Hemd?

Ein Hemd ist die leichte Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird. Eine Tunika wird darüber getragen und ist in der Regel dicker und länger.

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